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Die Reise

Auf alten Karawanenwegen durch die Gobi.

Die älteren Jahrgänge, auch sicher viele jüngere, werden sich noch an die Bücher der alten Asienforscher, allen voran Sven Hedin und einer seiner Begleiter Fritz Mühlenweg erinnern. Fritz Mühlenweg zählt zu den Romanautoren, der die Gobi und die innere Mongolei in exzellenten Reisebeschreibungen geschildert und in seinen Büchern die Sehnsucht nach Reisen in diese Region geweckt hat. Die Titel
"In geheimer Mission", "Fremde auf dem Pfad der Nachdenklichkeit", "Dreimal Mongolei" als Tagebuch und Briefsammlung sind als Wiederauflage oder Neuerscheinung im Libelle Verlag zu haben und zum Einlesen empfohlen.
Die Tour 2012 baut auf diesen Reisen 1927 bis 1932, dem Roman "In geheimer Mission" und meinen Reisen 2006/2008 mit Bahn und Jeep von Peking nach Urumqi auf. Seit 2005 ist die Provinz der inneren Mongolei mit Sondergenehmigungen auch für Touristen geöffnet.

Die Reise startet ab Peking. Es geht mit der Bahn nach Kalgan, eine gemütliche Tagestour. Dort übernehmen wir unsere Jeeps mit Fahrer. Die Fahrt geht durch das mongolische Grasland nach Norden, eine Landschaft die an die amerikanische Prärie erinnert. Dann der Schwenk nach Westen immer dem 41-42 Breitegrad entlang durch eine sich immer veränderten Landschaft. Steppe, Wüste, mondähnliche Passagen durch die Berge des Lang Shan immer auf dem Kurs der alten Baumwollstrasse. Irgendwann erreichen wir Ejinaq mit der schwarzen Stadt Chao Choto. Sollten es die Umstände zulassen schlag wir eine Schleife nach Norden mit den Salzseen Gaschu Nor. Weiter nach Westen nach viel Wüste und Steppe folgt Mazonghang mit der Burg des Dampignak, das alte Wüstenfort Möngshui. Ab hier geht es wieder in die Kultur, die Seidenstrasse ist erreicht. Das Unesco Kulturerbe Dunhuang, Hami und Turfan, 150 mtr. unter dem Meer, sind wie eine Perlenkette, mit Oasen alten Ruinenstädte auf dem Weg nach Nord-Westen. Wenn Urumqi erreicht ist haben wir etwas erreicht für das man in alten Zeiten Monate gebraucht hat. Das sind die modernen Zeiten, ob sie wirklich so viel besser sind?

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Das Klima und der Weg erfordern wohl eine stabile Kondition, aber körperliche Höchstleistungen werden nicht verlangt. Bei der letzten Tour bewegten sich die Altersstufen zwischen 45 und 73 Jahren
Die Unterkünfte und Hotels sind in den größeren Orten gut bis sehr gut, auf dem Lande dagegen sehr einfach, ansonsten Klöster, Jurten oder auch mal im Auto. Die Bahnfahrten sind bequem, bei Nachtfahrten im Schlaf-wagen in Vierbett-Kabinen. Chinesische Züge sind sauber, pünktlich und zuverlässig, sofern sie nicht durch Staubstürme in den Steppenregionen aufgehalten werden. Die Jeeps sind japanische Geländewagen mit einheimischen Fahrern, die die Region kennen. Dabei sein wird, ein deutschsprachiger Guide, erprobt und bewährt bei meinen letzten Gobireisen.
Liste der Reiseziele
Peking: Individuelle Besichtigungen, Einkaufsmöglichkeiten
Kalgan: Beginn der Jeepfahrt
Baijling Miao Tempel, mitten im mongolische Grasland
bei Siziwanqui und Saian Tal. Jurten, Pferde Landschaft
Lang Shan: Phantastische Passfahrt über das Gebirge
Töhöm: Salzsee, Wanderdünen, das neue Kloster Schande miao
Eijnaqi: Chara-Choto das alte Edsina, Schwarzpappelpark, 1000 Jahre tote Bäume, Edsin Gol
Gaschur Nor: Salzsee
Mazonghang: Burg des Dampignak
Mingshui: Altes Wüsten-Grenzfort, wichtig für Mühlenwegleser.
Besuch fraglich da Militärstützpunkt
Dunhuang: UNESCO Weltkulturerbe Magao Grotten
Hami: Moschee der Uigurischen Fürsten, Hami-Melonen
Turfan: Ruinenstädte Jiaohe und Gaochang, Karez Bewässerungssysteme, Bezelik Grotten, Astanagräber, Weintraubental und entlang der Takla Makan Wüste.
Urumqi: Museum mit der Mumie der "Schönen von Loulan

Eine Reise in Außenregionen, abseits üblicher Wege, in der zum Teil keine Reise-Infrastruktur vorhanden ist, die Strassen oft nur unbefestigte Pisten sind, das Wetter auch nicht planbar ist ,lässt sich naturgemäß nicht präzise planen, veränderungen im Reiseverlauf sind also möglich.

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Letzte Änderun der Website am 09. Mai 2012 um 18:00 Uhr | hedin-gobi@t-online.de

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